Kita-Helfer Sophia
23.09.2022

Landesregierung setzt Kita-Helfer-Programm auch 2023 fort

Familienministerin Paul: Wir sorgen weiterhin für Entlastung und geben den Beschäftigten Planungssicherheit

Die Landesregierung wird das erfolgreiche Kita-Helfer-Programm bis zum Ende des aktuellen Kita-Jahres fortsetzen. Vorbehaltlich der Zustimmung des Haushaltsgesetzgebers können Kita-Helferinnen und -Helfer das pädagogische Personal in den Kindertageseinrichtungen bis zum 31. Juli 2023 bei einfachen, alltäglichen, nicht-pädagogischen Arbeiten weiter entlasten.

Die pädagogische Betreuung und frühkindliche Bildung wird weiterhin ausschließlich von pädagogischen Kräften geleistet.
 
Der Entwurf des Nachtragshaushalts eröffnet die Möglichkeit, frühzeitig Bewilligungen im Umfang von 147 Millionen Euro für das Jahr 2023 auszusprechen und damit Planungssicherheit für die Träger und Beschäftigten zu schaffen. Allein für das Kita-Helfer-Programm, das sehr gut angenommen wurde, hat das Land den Trägern bislang bereits zusätzliche Landesmittel in Höhe von insgesamt über 400 Millionen Euro allein aus dem Corona-Rettungsschirm zur Verfügung gestellt. Gefördert werden Personalausgaben für zusätzliche Hilfskräfte und für die Aufstockung von Stunden bei vorhandenem nicht-pädagogischen Personal.
 
„Die Landesregierung setzt mit der geplanten Verlängerung des Kita-Helfer-Programms ein klares Zeichen. Wir stehen weiterhin an der Seite der Erzieherinnen und Erzieher. Fachkräfte in den Kitas sollten sich auch weiterhin auf ihre pädagogische Arbeit konzentrieren können. Ich freue mich, dass wir über den Nachtragshaushalt für Klarheit und Planungssicherheit sorgen können. Unser Ziel bleibt: Wir wollen das Kita-Helfer-Programm verstetigen. Den Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung danke ich für ihren großartigen Einsatz“, erklärte Familienministerin Josefine Paul.
 
Auf der Website ich-helfe-mit.nrw können sich interessierte Personen über die Jobangebote der Träger für die Kita-Helferinnen und -Helfer in den Kindertageseinrichtungen in der Nähe informieren. Die jeweiligen Ansprechpartner und Adressen der Träger sind ebenfalls auf der Seite zu finden. Bewerbungen müssen direkt an die Träger gesendet werden.
 
Über den konkreten Förderrahmen und das Verfahren werden die Träger und Einrichtungen zu gegebenen Zeitpunkt informiert.