Ein Zuhause für Familien: Land zeichnet Kommunen für besondere Familienfreundlichkeit aus

Minsiterin Verena Schäffer sitzt lächelnd an einem Tisch in einem Besprechungsraum

Ein Zuhause für Familien: Land zeichnet Kommunen für besondere Familienfreundlichkeit aus

Unter dem Motto „Ein Zuhause. Für Familien.“ hat das Familienministerium den diesjährigen Landespreis für besondere Familienfreundlichkeit ausgelobt. Der Landespreis „Familienkommune 2026“  geht an die Städte Bochum, Detmold, Dortmund, Düsseldorf und Krefeld sowie den Ennepe-Ruhr-Kreis. Die Preisträger werden für ihr besonderes familienpolitisches Engagement am 5. November 2026 im feierlichen Rahmen in Düsseldorf ausgezeichnet.

03.11.2026

Familienministerin Verena Schäffer: „Ob beim Aufwachsen der Kinder, bei der Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf oder bei der Mitbestimmung im Alltag: Für Familien macht es einen Unterschied, wie ihr unmittelbares Lebensumfeld gestaltet ist. Unsere sechs Preisträger zeigen, wie Kommunen die Bedürfnisse von Familien aufgreifen und daraus konkrete Angebote und Projekte entwickeln. So entstehen Orte, an denen sich Familien willkommen fühlen. Ich gratuliere allen Preisträgern herzlich und danke zugleich allen Bewerbenden, die gezeigt haben, wie vielfältig das Engagement für Familien in Nordrhein-Westfalen ist.“

Das Familienministerium würdigt in diesem Jahr zum dritten Mal kommunale Ansätze, die Familien vor Ort stärken. Kommunen konnten sich mit innovativen Einzelprojekten sowie familienpolitischen Gesamtkonzepten bewerben. Damit macht der Landespreis unterschiedliche Wege sichtbar, Familienfreundlichkeit in der kommunalen Praxis zu verankern. Der Jury gehören Vertreterinnen und Vertreter aus der Wissenschaft, den nordrhein-westfälischen Familienverbänden und dem Familienministerium an.

Entscheidend waren für die Jury die vielfältigen und wirkungsvollen Ansätze der ausgezeichneten Kommunen:

Bochum erreicht mit seinem Projekt „BO:StarQ” armutsbetroffene Familien direkt im Quartier und verbindet wohnortnahe Beratung mit enger Zusammenarbeit und aktiver Beteiligung der Familien. 

Detmold stärkt Familien durch passgenaue Angebote in den Stadtteilen, verlässliche Netzwerke und dauerhaftes Engagement zur Vorbeugung von Kinderarmut. 

Dortmund verbindet mit „Mini Dortmund” kostenfreie Ferienbetreuung und Demokratiebildung: Kinder gestalten ihre eigene Stadt und erleben echte Mitbestimmung. 

Düsseldorf entwickelt seine Präventionskette über alle Lebensphasen weiter und verbindet ressortübergreifende Planung mit gezielter Förderung. Weiterhin zielt die Präventionskette auf die Reduzierung von Armut und deren Folgen ab.

Der Ennepe-Ruhr-Kreis verbessert mit „arbeiten-pflegen-leben” die Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf durch ein starkes regionales Netzwerk und praktische Unterstützung für Beschäftigte und Betriebe. 

Krefeld verankert Armutsprävention als gemeinsame kommunale Aufgabe und nutzt Sozialdaten, um Familien in ihren Quartieren gezielt und langfristig zu unterstützen. 

Details zu den ausgezeichneten Kommunen finden sich im Nachgang zur Preisverleihung auf dem Familienportal.NRW.